Grußwort von Prof. Dr. Reinhold Roski

Der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation rückt die Unternehmen und Agenturen, die mit ihrer besten Kommunikation im deutschsprachigen Markt ins Finale gekommen sind und die, die gewonnen haben, verdientermaßen in den Scheinwerfer der Aufmerksamkeit

Aber der Preis wirft seinen Glanz auch auf die, die ihn vergeben. In diesem Licht erkennt man die jungen Leute, die den Preis ausloben, organisieren, jurieren und feierlich vergeben.

Was sieht man da? Im Rampenlicht stehen die besten Studierenden des Studiengangs Wirtschaftskommunikation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die für den Preis brennen. Diese Begeisterung trägt den Preis bereits seit 17 Jahren. Die Flamme wird seit 2000/2001 in jedem Jahr einem neuen kleinen Team von Studierenden übergeben, die sie dann ein Jahr weitertragen.

Unabhängig, kritisch und auf wissenschaftlicher Grundlage scannen sie die Kommunikation der Unternehmen und Agenturen auf dem deutschsprachigen Markt. Als Ergebnis nominieren sie nach intensiver fachlicher Diskussion und Prüfung die Kandidaten für die Shortlist: die Finalisten. Auf die Finalisten 2018 sind wir besonders stolz.

Aus den Finalisten wählt die Jury dann die Gewinner in sechs Kategorien, die unsere Trophäe, den Goldenen Funken 2018 erhalten. Außerdem vergeben die Studierenden einen Sonderpreis, in diesem Jahr zum Thema Employer Communication.

Doch die große, glänzende Preisverleihung mit 500 Gästen aus der Breite der Kommunikationsbranche ist nicht alles. In diesem Jahr gehört auch wieder eine fundierte Fachtagungdazu, Thema: Employer Communication 2020 | Recruiting the Millennials.

Hinter der inhaltlichen Ebene gehört zum Projekt der Studierenden vor allem auch die Organisation einer komplexen interdisziplinären Kooperation dazu mit einer Fachtagung mit 100 Fachteilnehmern und der großen Preisverleihung mit 500 Gästen. Auch das stemmen diese Studierenden. Sie leisten dabei Hervorragendes.

Dieses Projekt ist zu Recht ein Leuchtturmprojekt der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. So soll gutes Studium sein: Die besten Kommunikationsstrategien und -maßnahmen als Fallstudien auf wissenschaftlicher Basis auswerten und ein großes Projekt unter Praxisbedingungen in Echtzeit leiten und durchführen. Das bietet Erfahrungen, die ein Hochschulstudium sonst kaum vermitteln kann.

Nach dem Jahr, in dem das Projekt durchgeführt wird, sind die Studierenden auch persönlich ein ganzes Stück gewachsen. Es ist eine wirklich große Freude, sie dabei zu unterstützen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Viele werden dann Mitglied im Alumni-Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation, der gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin den Preis langfristig trägt.

Begeisterung, Arbeit und Können: Das sieht man im Schein hinter der glanzvollen Preisverleihung. Darum bin auch ich seit 15 Jahren mit Freude dabei.

Professor Dr. Reinhold Roski

Prof. Dr. Klaus Semlinger
Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin